Lesbresso

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Lesbentreff „Lesbresso – what shall`s“

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Frau trifft sich um zu reden, Freundinnen zu treffen oder neue Frauen kennenzulernen; vielleicht auch um Ideen zu spinnen für zukünftige Aktionen und Veranstaltungen. Eine Kooperation des AFZ Linz und der HOSI Linz.

Treffen: jeden 1. Freitag im Monat
Ort:
Wenn nicht anders angegeben: Autonomes Frauenzentrum, Starhembergstraße 10/2, 4020 Linz

Frauen/Lesben der HOSI Linz

Die Lesben sind in der HOSI ein wichtiger Teil, damit sich Gleichgesinnte in einem geschützten Raum treffen können. Um sich gegenseitig in ihrem Coming Out zu unterstützen, eigene Erfahrungen aus zu tauschen und gemeinsam Spaß zu haben.

Regelmäßig finden im HOSI Zentrum Veranstaltung von/für Frauen statt.
>> Mehr unter Termine

In der Beratung am Montag und Donnerstag gibt es die Möglichkeit, sich über rechtliche Fragen zu informieren, und sich auch in vielen anderen Fragen Unterstützung zu holen.
>> Mehr unter Beratung

Die frauen-/lesbenpolitischen Forderungen der HOSI Linz:

Akzeptanz lesbischer Sexualität als eine Form normalen sexuellen Erlebens!

Lesbische Frauen haben genauso ein Recht auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und auf Respekt vor ihrer Sexualität wie heterosexuelle Frauen. Insbesondere Gewalt gegen Frauen auf Grund Ihrer Sexualität lehnen wir entschieden ab. Hier ist die Gesellschaft ganz besonders gefordert, für ausreichenden Schutz und entsprechende Hilfe zu sorgen.

Unterstützung lesbischer Frauen in deren Autonomiebewegungen!

In einer modernen Gesellschaft muss es möglich sein, dass sich Frauen unabhängig und autonom Freiräume nach ihren eigenen Bedürfnissen gestalten können. Dies gilt gleichfalls und in höherem Ausmaß für lesbische Frauen. Die Gesellschaft, also die öffentliche Hand, ist aufgefordert, diese Bestrebungen nach Kräften zu unterstützen.

Gleichstellung lesbischer Lebensformen mit allen anderen Formen des Zusammenlebens!

Die Partnerinnenschaften von lesbischen Frauen müssen in Österreich endlich rechtlich anerkannt werden. Österreich ist in dieser Frage Schlusslicht in Europa, dabei sollte im Jahr 2009 eigentlich die Diskriminierung von Liebe längst schon Geschichte sein. Wir fordern daher umgehend ein PartnerInnenschaftsgesetz, das lesbischen Partnerinnenschaften endlich den gleichen rechtlichen Schutz gewährt wie die Ehe!

Keine Diskriminierung lesbischer Familien

Auch Mutter & Mutter & Kind(er) sind eine Familie und bedürfen des gleichen Schutzes und der gleichen Förderung durch das Familienrecht wie heterosexuelle Familien. Bereits jetzt werden in zahlreichen lesbischen Beziehungen Kinder großgezogen – es ist diesen Kindern und ihren Müttern nur fair gegenüber, dass sie vom Gesetz nicht schlechter behandelt werden. Es muss endlich Schluss sein mit Kindern 2. Klasse!

Keine Doppeldiskriminierung für Lesben am Arbeitsplatz!

Am Arbeitsplatz sind Frauen immer noch diskriminiert. Die Frauenerwerbsquote beträgt in Oberösterreich 65 %, aber nur 53 % der berufstätigen Frauen haben einen Vollzeitarbeitsplatz. Teilzeitarbeit erhöht die Einkommensdifferenz zwischen Frauen und Männern, ist selten Existenz sichernd und führt zu Altersarmut. Frauen machen daher auch in weit geringerem Ausmaß innerbetriebliche Karriere als Männer und stoßen erst recht schnell an die „gläserne Decke”, wenn sie lesbisch sind. Betriebliche Förderungen und Aufträge durch die öffentliche Hand sind daher an ein funktionierendes Modell eines Diversity Management zu koppeln

Schutz vor Mobbing und Kündigungen von Frauen auf Grund ihres Lesbisch-Seins!

Allen Antidiskriminierungs- und Gleichbehandlungsgesetzen zum Trotz sind lesbische Frauen immer noch in höherem Ausmaß von Diskriminierung, Mobbing und schließlich Kündigungen betroffen als heterosexuelle, sobald ihre sexuelle Orientierung im Betrieb bekannt wird. Dies ist einer offenen und verständigen Gesellschaft unwürdig. Hier sind Kammern, Gewerkschaften und Betriebsräte gefordert, entsprechende Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten und lesbische Arbeitnehmerinnen entsprechend zu schützen.

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