HOSI Linz Presseaussendungen


Dankbar und erleichtert!

01.12.2011 14:00



Land Oberösterreich hilft HOSI Linz aus der Finanzierungsklemme. Auch Spendenaktion ist gut angelaufen.

Wir sind dankbar und sehr erleichtert", kommentiert Vereinssprecher Gernot Wartner die aktuelle Entwicklung. Seitens des Landes Oberösterreich ist der HOSI Linz eine Unterstützung in der Höhe von 30.000,-- Euro zugesagt worden.

Dank an die Landespolitik

Wir danken Herrn Landeshauptmann Pühringer aufrichtig dafür, dass er sich bereit erklärt hat, die Hälfte dieses Betrages aufzubringen. Es ist dies eine schönes Zeichen dafür, dass das Land Oberösterreich hinter der einzigen Interessensvertretung für Lesben und Schwule in Oberösterreich steht. Und das parteiübergreifend, denn die andere Hälfte steuert das Sozialressort von Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl bei - der uns ja bereits bisher immer tatkräftig unterstützt hat."

Wartner verweist aber auch auf Bürgermeister Dr. Franz Dobusch und Finanzstadtrat DDr. Johann Mair, die sich ebenso massiv für diese finanzielle Unterstützung stark gemacht haben, wie Landesrat Rudi Anschober und Landtagsabgeordnete Maria Buchmayr von den Grünen. „Und sicher gibt es noch eine Reihe weiterer Personen, die sich hinter den Kulissen dafür eingesetzt haben und denen ich hier in der Kürze nur pauschal danken kann", so Wartner.

Danke an alle SpenderInnen

Dennoch sei die Lage der HOSI Linz noch prekär. Zwar zeige der Spendenaufruf im Internet bereits Wirkung - gut 2.500 Euro sind in den ersten zweieinhalb Wochen bereits gesammelt worden -  doch auf das vermutliche Defizit von etwa 45.000,-- Euro fehlt damit immer noch ein nicht kleiner Betrag. „Wir freuen uns aber natürlich über jedes noch so kleine Zeichen der Solidarität und sind allen, die bereits gespendet haben oder die dies in den nächsten Tagen machen, aufrichtig dankbar!", erklärt Wartner weiter

Die Spenden-Seite im Internet findet man unter http://www.hosilinz.at/hosilinz/, wo man bequem direkt vom eigenen Konto, über Kreditkarte oder ein Paypal-Konto spenden kann. Und natürlich kann man auch ganz herkömmlich auf jeder Bankfiliale Geld auf das Konto der HOSI Linz überweisen:

Spendenkonto bei der Oberbank AG, Kto.-Nr. 611 119 850, BLZ 15.000 (bzw. IBAN AT62 1500 0006 1111 9850, BIC: OBKLAT2L); lautend auf Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz), Verwendungszweck: „Solidarität 2011"

Alle SpenderInnen werden, so sie dies wünschen, auf der Homepage der HOSI Linz namentlich erwähnt.
Eine umfangreiche Dokumentation über die Arbeit der HOSI Linz kann den Geschäftsberichten der HOSI Linz entnommen werden: http://www.hosilinz.at/materialien/36/geschaeftsberichte-hosi-linz.html

Wie geht es weiter?

„Eine für Anfang Dezember einberufene Außerordentliche Generalversammlung wird jetzt über die entstandene Lage, die Verantwortung des Vorstandes, aber vor allem die weitere Vorgehensweise und die erforderlichen Maßnahmen beraten. Auch wenn sich die finanzielle Situation dank der Hilfe der Landespolitik aktuell etwas entspannt hat, ist eine Perspektive für die Zukunft - also für das Jahr 2012 und darüber hinaus noch nicht wirklich erkennbar. Der Vorstand und die AktivistInnen - und vor allem die Angestellten des Vereins - hoffen jedenfalls, dass die Mitglieder eine Lösung finden, die für die Zukunft tragfähig ist, sodass sich die ja im Raum stehende Auflösung des Vereins erübrigt."

Der Vorstand wird den Mitgliedern dazu auch einen umfassenden Reformprozess vorschlagen, der unter professioneller, externer Anleitung stattfinden soll. Damit soll eine umfassende Neuaufstellung des Vereins erreicht werden. „Der externe Organisationsentwickler - mit dem Blick von außen also - soll das Image, das Erscheinungsbild, kurz die öffentliche Wahrnehmung sowohl innerhalb der Community als auch außerhalb, aber ebenso die internen Kommunikationsprozesse, auch Statuten, Gremien, Veranstaltungskonzepte und -programme so attraktiv gestalten und weiter entwickeln, dass wir langfristig eine höhere Eigenfinanzierung gewährleisten können." Das bedeute auch ganz besonders, so Wartner, dass es wieder attraktiver werden müsse, Mitglied in der HOSI zu werden, sich in der HOSI zu engagieren und letztlich auch Verantwortung für den Verein zu übernehmen.

„In diesem Prozess darf und soll es kein Tabu geben - eine radikale Reform der HOSI Linz soll den Verein fit für die Zukunft machen, so dessen Mitglieder gemeinsam zur Überzeugung kommen, dass die HOSI Linz eine Zukunft hat. Und es muss unseren UnterstützerInnen in der Politik bewusst sein, dass solch ein Prozess erst nach und nach Erfolge zeigen wird und sohin der Finanzierungsbedarf wohl vorerst gleichbleibend sein wird", so Wartner abschließend.

Für die HOSI Linz

gez. Gernot Wartner, Vereinssprecher

Linz, den 01.12.2011






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