HOSI Linz Presseaussendungen
Liebesfreiheit
20.11.2008Geben Sie Liebesfreiheit, meine Herren Faymann und Pröll!
"So, wie es jetzt aussieht, kann es mit der Regierungsbildung sehr schnell gehen. Für uns ist jetzt die entscheidende Zeit einzumahnen, nicht wieder auf die konkreten Forderungen der Lesben und Schwulen zu vergessen", erklärten die Vereinssprecherin Edith Schmied und der Vereinssprecher Gerhard Friedinger der Homosexuellen Initiative (HOSI) Linz.
"Josef Pröll darf nicht vergessen, wie sehr er die Ergebnisse der von ihm geleiteten Perspektivengruppen 2007 als Auftrag und Weg in die Zukunft gesehen hat. Und Werner Faymann sei daran erinnert, wie sehr die SPÖ in den Verhandlungen mit dem Koalitionspartner SPÖ gegenüber dem von den Perspektivgruppen gesetzten Standard glaubte, nachgeben zu müssen", mahnte der HOSI-Linz-Vereinssprecher Gerhard Friedinger.
"Wir Lesben und Schwule wollen nicht länger das Bauernopfer sein, das als nötig erachtet wird, damit eine Regierungszusammenarbeit zustande kommt, die im Übrigen viele segensreiche Verbesserungen erzielen kann, nur eben aber nicht Gerechtigkeit für gleichgeschlechtlich Liebende", machte Edith Schmied namens der HOSI Linz deutlich.
"Denken Sie schon jetzt an den Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Heuer erinnert er uns ganz besonders an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die UNO 1948 in Paris. Mittlerweile ist längst klargestellt, dass der dort verankerte Schutz vor Diskriminierung auf Grund des Geschlechts ein Verbot der Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Orientierung und Identität mit einschließt", erinnern Edith Schmied und Gerhard Friedinger abschließend.
Der Vorstand der HOSI Linz








