Inter*Trans*Themenabend Linz

3. Dezember 2016 ab 17:00 Uhr, MOVIEMENTO Kino
Was oft schon vor der Geburt beginnt, ist die Frage nach unserem Geschlecht. Wir
entscheiden ständig zwischen männlich und weiblich, egal ob wir eine Kundenkarte
beantragen, eine Pizza bestellen oder einfach nur aufs Klo gehen. Was ist, wenn das mit
dem Geschlecht nicht so eindeutig ist?
Der Inter*Trans*Themenabend Linz widmet sich in Form von Impulsreferaten und Filmen
den Lebensrealitäten von Inter* und Trans*-Personen.
Intergeschlechtlichkeit und Transidentität sind nach wie vor Tabuthemen in unserer
Gesellschaft – mit all den negativen Konsequenzen für die Betroffenen und ihre
Angehörigen. Es gibt nur unzureichende professionelle Betreuung und im medizinischen
Bereich gelten beide Themen mehrheitlich immer noch als zu behandelnde Krankheit oder
Störung.
Der Inter*Trans*Themenabend bietet die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu
stellen und über aktuelle Entwicklungen Auskunft zu bekommen. Ziel der Veranstaltung ist
es, Vorurteile abzubauen, Begegnungen zu ermöglichen und Diskriminierung zu
verringern.
Ablauf:
Um 17 Uhr beginnen die Vorträge von Tobias Humer (Verein Intergeschlechtlicher
Menschen Österreich VIMÖ) und Michaela Lindmoser (Trans*Beratung HOSI Linz).
Ab 19 Uhr werden Filme gezeigt: „Herma XXY – intersex“ (CAN/DE) bietet berührende
Einblicke in Leben und Aktivismus von intergeschlechtlichen Menschen, „Mathias“ (AT) ist
eine österreichische Vorpremiere, die den Weg der Transition einfühlsam und hautnah
porträtiert.
Die Veranstaltung findet am 3.12.2016 ab 17:00 im MOVIEMENTO Kino, OK Platz 1, 4020
Linz, statt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Dieser Themenabend wird in Kooperation mit FIFTITU% – Vernetzungsstelle für Frauen in
Kunst und Kultur in OÖ, VIMÖ – Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich und
der HOSI LINZ – Homosexuellen Initiative Linz und dem Programmkino MOVIEMENTO
veranstaltet.
Informationen unter: vimoe.at/termine
Kontakt: Michaela Schoissengeier 0664 3210918
Basis-Information:
Intergeschlechtliche Menschen zeigen von Geburt auf biologische Merkmale, die es nicht
ermöglichen, sie in die gewohnten Kategorien „Mann“ und „Frau“ einzuordnen. Von
Transidentität sprechen wir, wenn die Geschlechtsidentität vom biologischen
Geburtsgeschlecht abweicht.