HOSI Linz empört und kämpferisch

HOSI Linz empört und kämpferisch

Wir sind Alex!

„Das war absolut dumm, niederträchtig und letztklassig: Einen Schwulen absichtlich schwer zu verletzen, um sein Mütchen zu kühlen, seine Langeweile zu übertünchen oder seinen Frust abzubauen, so etwas ist völlig abzulehnen und strikt in die Schranken des Gesetzes und seiner Strafen zu weisen, mit allen legalen Mittel, denn das Gewaltmonopol liegt beim Staat“, ist Stefan Thuma, Vereinssprecher der HOSI Linz, empört und kämpferisch.

„Wir brauchen jetzt die Solidarität und Stimme all jener, denen an einem friedlichen Zusammenleben gelegen ist. Sagen wir nein zur  Barbarei! Wir alle müssen klarmachen, dass wir Gewaltakte wie den feigen Hinterhalt auf Alex absolut und kategorisch ablehnen und gemeinsam eine Mauer der Menschlichkeit gegen Hass und Hassverbrechen bilden“, ruft Thuma namens der HOSI Linz auf.

„Die Zeiten, als Überfälle und Übergriffe auf Schwule zuweilen noch vorkamen, sind viele Jahre her und wurden schon als Relikt der Geschichte angesehen. Es darf daher keine Wiederholungen eines solchen Hassverbrechens mehr geben. Die HOSI Linz hat vorbeugend längst die strengere Bestrafung von Hassverbrechen in ihren Forderungskatalog aufgenommen. Das bekräftigen wir hiermit aus dem traurigen Anlass heraus ganz entschieden. Zudem: Aufklärung tut not, das ist seit 34 Jahren unser Credo – und das wird es so lange bleiben, solange es nötig ist“, erklärt der HOSI-Vereinssprecher.

„Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind derweil bei Alex, wir sind für ihn jederzeit da. Noch mehr: Wir sind Alex! Und wir bedanken uns schon jetzt recht herzlich für die Ermittlungsanstrengungen der Polizei. Wir werden die Zusammenarbeit mit der Landespolizeidirektion wohl wieder aufleben lassen“, schließt Stefan Thuma betroffen, aber auch entschlossen.

Bildquelle: Privat

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