Impressum

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):

Medieninhaberin und Herausgeberin ist der Verein Homosexuelle Initiative Linz (HOSI Linz) – Die Lesben- und Schwulenbewegung in OÖ mit Sitz Linz, Postanschrift: Schillerstraße 49, 4020 Linz (Tel.: ++43/(0)732/60 98 98 // Mail: ooe@hosilinz.at). ZVR: 797758555 UID: ATU65059928

Verantwortliche Vorstandsmitglieder des Vereins sind Mag. Richard Steinmetz (Vereinssprecher), Stefan Haider (Finanzreferent) und Wolfgang Zehetmayer (Organisationsreferent).

Grundlegende Richtung (entspr. § 2 der Statuten in der geltenden Fassung vom
01. Juli 2017:

„AUFGABENSTELLUNG UND ZWECK DES VEREINS”):

§ 2       AUFGABENSTELLUNG UND ZWECK DES VEREINS

1. Im Sinne

a) der Entschließung des Europäischen Parlaments vom 17. Februar 1998 zur Achtung der Menschenrechte in der Europäischen Union,

b) der im Artikel 13 des am 01. Mai 1999 in Kraft getretenen Amsterdamer Vertrags über die Europäischen Gemeinschaften (Art. 13 EGV) niedergelegten Überzeugung, dass kein Mensch aus Gründen des Geschlechtes, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung diskriminiert werden darf,

c) des Diskriminierungsverbotes der am 01. März 2001 in Kraft getretenen oberösterreichischen Landesverfassung (LGBl.Nr. 6/2001, Art. 9 Abs. 4) und

d) des am 01. Juni 2005 in Kraft getretenen Landesgesetzes über das Verbot der Diskriminierung auf Grund der rassischen oder ethnischen Herkunft, der Religion, der Weltanschauung, einer Beeinträchtigung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung (Oö. Antidiskriminierungsgesetz – Oö. ADG/LGBl.Nr. 50/2005) wirkt der Verein darauf hin, dass die Gleichberechtigung aller Menschen unbeschadet ihrer sexuellen Orientierung anerkannt, rechtlich verankert und umgesetzt wird.

2. Daher bezweckt der Verein die Anerkennung der vollen Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen, insbesondere durch eine rechtliche Absicherung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, und wirkt darauf hin, jedwede Diskriminierung abzuschaffen, unter der Lesben und Schwule vor allem im Bereich des Steuerrechts, des Vermögensrechts, der sozialen Rechte etc. immer noch zu leiden haben, und trägt mit Hilfe von Information und Aufklärung dazu bei, gegen Vorurteile anzukämpfen, die in der Gesellschaft gegen Homosexuelle bestehen.

3. Insbesondere die Rehabilitation und Entschädigung der Opfer des NS-Regimes und der strafrechtlichen Verfolgung nach 1945, besonders der nach § 209 StGB Verurteilten, ist ein wesentliches Anliegen des Vereins.

4. Die HOSI Linz versteht sich als Vertreterin der Interessen von Lesben und Schwulen gegenüber der Gesellschaft und auch als Service-Einrichtung für alle Rat Suchenden im Zusammenhang mit geschlechtlicher Orientierung und bietet daher Folgendes an:

a) Beratung bei Problemen im Zusammenhang mit geschlechtlicher Orientierung und

b) Unterstützung bei der Lösung solcher Probleme,

c) insbesondere die Vertretung der Rat Suchenden bei der Wahrung ihrer Rechte und bei der Geltendmachung von Ersatzforderungen,

d) ein soziales Umfeld, in dem Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung akzeptiert werden, damit Lesben und Schwule ihr Leben frei, selbstbewusst und erfüllend gestalten können, sowie

e) Unterstützung von Lesben und Schwulen, die auch aus anderen Gründen gesellschaftlich benachteiligt sind, wie z.B. Körperbehinderte, Gehörlose, Strafgefangene, MigrantInnen, bei der Integration in die Gesellschaft und der Führung eines selbst bestimmten Lebens.

5. Die HOSI Linz bezweckt auch, durch Förderung von Information zur Emanzipation von Lesben und Schwulen beizutragen und den Informations- und Meinungsaustausch insbesondere über Fragen der Politik, der Kultur, der Weltanschauung (Religion) und der damit zusammenhängenden wissenschaftlichen Disziplinen auf hohem Niveau im Sinn der staatsbürgerlichen Bildung innerhalb und außerhalb dieser Personengruppen zu unterstützen.

6. Weiters tritt der Verein für folgende Ziele ein:

a) Die Gleichstellung und Gleichbehandlung von Frauen und Männern

b) Das Recht insbesondere der Jugendlichen auf die freie Wahl der Lebensführung gemäß ihrer sexuellen Orientierung

c) Die Beseitigung der doppelten Diskriminierung gleichgeschlechtlich liebender Frauen als Frauen und Lesben

d) Die wirksame Aufklärung zur Prävention von HIV-Infektionen

e) Den menschenwürdigen, solidarischen Umgang mit HIV-Positiven und an AIDS Erkrankten

f) Die besondere Beachtung der gemeinsamen Herausforderungen und Hürden, mit denen homo-, bi- und intersexuelle Menschen sowie TransGender-Personen in der vorherrschenden heteronormativen Gesellschaft konfrontiert werden

g) Das Recht von TransGender-Personen und intersexuellen Menschen auf ein freies und selbst bestimmtes Leben im Identitätsgeschlecht ohne Operationszwang

h) Das Recht von Menschen mit Behinderung auf frei gewählte Sexualität

7. Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der §§ 34 f. BAO (Bundesabgabenordnung), da sein Engagement zum Wohl des Personenkreises der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und TransGender-Personen erfolgt, und zwar insbesondere durch die Förderung des allgemeinen Bildungsstands über diesen Personenkreis.

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Ein Gedanke zu „Impressum“

  1. Liebe KooperationspartnerInnen,

    die Plattform Solidarität wird am 20.6. statt des Umbrella March, von 14-16 Uhr mehrere Umbrella Talks (jeweils 2 Personen einer NGO) auf der Landstraße organisieren. Wir rücken dabei die (Nicht-)Achtung der Menschenrechte geflüchteter Menschen in Österreich in den Mittelpunkt. Details siehe Beschreibung unten.
    Anschließend begeben wir uns zur Veranstaltung „Vielfalt in Concert“ beim AEC Maindeck und unterstützen unseren Redner Sabri Opak bei seiner 5-minütigen Rede, in dem wir mit unseren Transparenten auf der Bühne präsent sind und kurz über unsere Aktion auf der Landstraße berichten.

    Vorbereitungstermine für die Umbrella-Talks:
    28.5. um 17 Uhr bei Migrare: Inhaltliches Briefing (Argumente, Rhetorik, Floskeln für Gespräche auf der Landstraße)
    18.6. um 18 Uhr im Arcobaleno: Basteln der Transparente mit Slogans (zum Umhängen)

    Wir laden Euch herzlich zur Teilnahme ein, um gemeinsam ein starkes Zeichen für die Rechte geflüchteter Menschen zu setzen.

    Bitte gebt mir bis zum 25.5. Bescheid, ob Ihr Euch fix beteiligen möchtet.

    Herzliche Grüße

    Anja Krohmer für die Plattform Solidarität

    Verein Begegnung – Arcobaleno
    Friedhofstr. 6
    4020 Linz
    Tel.: 0732 / 60 58 97-13
    ZVR: 813166913
    a.krohmer@arcobaleno.info
    http://www.arcobaleno.info
    http://www.facebook.com/arcobalenoNews

    Beschreibung Umbrella Talks 2018
    „Millionen von Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Einmal im Jahr, am 20. Juni, würdigen wir ganz besonders die Stärke, den Mut und die Widerstandsfähigkeit, die Flüchtlinge, Binnenvertriebene und Staatenlose täglich aufbringen.“ (UNHCR) Um diese Menschen zu schützen, haben Österreich und alle anderen Staaten der Europäischen Union 1948 zuerst die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterzeichnet, in der es heißt:
    Artikel 14: (1) JedeR hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
    und 1951 die Genfer Flüchtlingskonvention, in der es weiter heißt:
    Artikel 33: (1) Kein vertragschließender Staat darf einen Flüchtling in irgendeiner Form in ein Gebiet ausweisen oder zurückweisen, wo sein/ihr Leben oder seine/ihre Freiheit aus Gründen der “Rasse”, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Ansichten bedroht wäre.
    Dieses sind nach den Gräuel des 2. Weltkrieges niedergeschriebene und nun jahrzehntelang praktizierte, internationale aber vor allem europäische Werte und Rechte, aus deren Verantwortung wir uns gerade in schwierigen Zeiten nicht stehlen dürfen. Doch in den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass sich viele europäische Staaten dieser Verantwortung mehr und mehr entziehen wollen und die in diesen Gesetzen verbrieften Rechte beschneiden, verletzen und ignorieren, wie beispielsweise, das Recht auf: Nichtdiskriminierung, Religionsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Unschuldsvermutung, faires Verfahren, Freizügigkeit, Familie, Eigentum, Arbeit, gleichen Lohn, Bildung, …
    Wir fordern deshalb die EU und Österreich auf, ihren Verpflichtungen im Sinne der Menschenrechtskonvention und der Genfer Flüchtlingskonvention uneingeschränkt nachzukommen, gerade im heurigen Gedenk- und Jubiläumsjahr:
    • 70 Jahre Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (Resolution 217 vom 10. Dezember 1948)
    • 60 Jahre Unterzeichnung der Europäischen Menschenrechtskonvention durch Österreich (3. September 1958)
    • 25 Jahre UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (20. Dezember 1993)
    Das Ziel muss sein, sicher zu stellen, dass
    • jeder Flüchtling den zugesicherten Schutz erhält,
    • jedes Flüchtlingskind eine Ausbildung erhält,
    • jeder Flüchtling die Möglichkeit hat, zu arbeiten oder einen Beruf zu erlernen,
    um die Möglichkeit zu bekommen, einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten zu können.
    Am 20.6. dem Weltflüchtlingstag finden dazu jährlich europaweit unter dem Titel „Umbrella March“ viele Veranstaltungen statt, die das Bewusstsein für den benötigten Schutz für Flüchtlinge weltweit schärfen sollen. Genauso in Linz (Oberösterreich) mit den heurigen „Umbrella Talks“
    Wir werden als GesprächspartnerInnen gemeinsam mit Betroffenen auf der Linzer Landstraße zur Verfügung stehen. In diesem Sinn: Komm vorbei, sei dabei und unterstütze uns in den Gesprächen mit interessierten PassantInnen und bring deinen (kaputten) Regenschirm mit: Die kaputten und löchrigen Schirme sollen den derzeitig fehlenden Schutz für geflüchtete Menschen symbolisieren. Bei den Umbrella-Talks wird jeweils eine Person auf Bauch und Rücken ein Transparent mit einem passenden Slogan tragen, z.B. „Sie haben das Recht auf Familie. Ali aus Syrien auch?“, „Sie haben das Recht auf Bildung. Anush aus Armenien auch?“. Die zweite Person spannt einen Regenschirm=Schutzschirm auf. Dazu wird passendes Infomaterial an die Passanten ausgegeben.
    Wir wollen erinnern an:
    • Es ist kein Verbrechen vor Verfolgung zu fliehen, denn:
    Asyl ist kein Gnadenakt, sondern um eine gesetzlich verankerte Verpflichtung.
    • Nächstenliebe und Solidarität sind kein Verbrechen, also:
    Die Menschenrechte sind nicht nur gesetzlich verankert, sondern eine moralisch, ethische Verpflichtung.
    Umbrella Talks Linz:
    • 20.6.2017
    • 14-16 Uhr
    • Zwischen Schillerpark und Hauptplatz

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